Anzeigenblätter: Warum gerade Facebook für Leser und Verlage so wichtig ist.

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Dass Social-Media für Tageszeitungen ein wichtiges Instrument zur Reichweitensteigerung ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Auch die  zahlreichen  Anzeigen- und Wochenblätter in Deutschland haben die digitalen Medien und ihre Möglichkeiten für sich entdeckt. Wie geht man als Anzeigenblattverlag  am besten vor, um die Kanäle optimal für seine Zwecke zu nutzen? Das Zauberwort heißt Facebook.

Anzeigenblätter, die ihre Beiträge auch auf Social-Media-Plattformen veröffentlichen, können signifikante Reichweitenzugewinne erreichen, die Blättern, die sich nur auf Print-Publikationen beschränken, verwehrt bleiben.  Weil Anzeigenblätter ihre Zielgruppe – nämlich Menschen, die an lokalen Nachrichten interessiert sind – vor allem auf Facebook finden, hat dieses gigantische Netzwerk von allen Plattformen das größte Potenzial für mehr Reichweite. Es ist deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass Facebook  mit großem Abstand am meisten von den Verlagen genutzt wird (siehe Top Ten der Anzeigenblätter auf Facebook). Andere Social-Media-Kanäle sind da weniger geeignet: Twitter wird zwar gelegentlich von Anzeigenblättern genutzt, gilt aber als Experten-Netzwerk und hat vor allem in den ländlicheren Gebieten noch keine große Verbreitung. Auch Google+ oder Xing werden zum Teil noch eingesetzt, entfalten aber für lokale Inhalte noch zu wenig Relevanz.

Ein Problem jedoch ist: Viele Titel haben jedoch noch nicht einmal einen redaktionellen Internetauftritt. Dieser ist aber Basis für weitere Aktivitäten. Ein gut gemachter Onlineauftritt in Verbindung mit einem gepflegtem Facebook-Angebot ist für Anzeigenblätter das Mittel zur Wahl. Die Nutzung von anderen Social-Media-Kanälen hat derzeit vor allem in Deutschland noch nicht höchste Priorität. Anzeigenblätter müssen in diesem Bereich auch keine Vorreiter sein.

Was funktioniert? Autorencockpits ermöglichen schnelleres Lernen

Um erfolgreich die sozialen Netzwerke zu nutzen, ist es wichtig, dass nicht nur die Anzeigenblätter als Verlag aktiv werden, sondern auch die einzelnen Autoren, die für die Anzeigenblätter schreiben. Das gilt vor allem im Lokalen. Die Redakteure und freien Mitarbeiter sind meist vor Ort bestens vernetzt und in der Region bekannt. Doch viele Autoren bei Anzeigenblättern wissen derzeit nicht, wieviel Traffic sie eigentlich auf ihre Beiträge bekommen und wie dieser Traffic zustande gekommen ist. Mit speziellen Cockpits, die inzwischen auch standardmäßig von großen Onlinemedien eingesetzt werden,  sind sie in der Lage zu sehen, wie viele Klicks mit bestimmten Beiträgen generiert wurden, welche Autoren die meisten Klicks generieren oder welche Plattform am besten funktioniert. So wird ein kontinuierlicher Prozess des Ausprobierens, Lernens und der Verbesserung angestoßen.

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Mithilfe von Autorencockpits können Redakteure schnell erkennen, welche Beiträge sich für welche Kanäle am besten eignen. Ihre Lernkurve steigt dadurch enorm.

 
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